Leseprobe aus Das Fundament 5/2004

 

Agenten Gottes

John Fisher in Relevant Magazine (April 2003)

 

Wir sind alle verdeckte Agenten für unseren Gott.

Das aber sollte nicht eine Handlungsanweisung für uns sein, sondern nur eine Sichtweise, wie wir unseren Platz in dieser Welt sehen, den Gott uns gegeben hat.

Ich glaube nicht, dass unsere Arbeit nur ein Vorwand sein sollte für etwas anderes.

Natürlich ist es ein wichtiger Teil von Gottes Plan für seine Gemeinde, wenn er uns an einen Platz stellt, wo wir Einfluss ausüben können. Das haben wir vielleicht auch zu oft übersehen und haben uns stattdessen in eine abgesonderte christliche Subkultur verkrochen. Uns an einen wichtigen Platz zu stellen, ist seine Strategie. Es ist nicht unsere Idee. Unsere Verantwortung ist, dass alles was wir tun, zu Gottes Ehre geschieht, wo immer er uns hingestellt hat.

Wir sind berufen, in unserem Beruf das Beste zu leisten, ganz unabhängig von irgendeinem evangelistischen Auftrag. Unsere Motivation sollte sein, dass wir dort unser Bestes geben zur Ehre Gottes allein.

Was wir auch immer beruflich tun, sollte seinen Zweck in sich selbst haben. Es sollte nie Mittel zum Zweck sein. Christen sollten an ihrem Arbeitsplatz dafür geschätzt werden, wer sie als Menschen sind und was sie für eine Arbeit leisten. Unser christlicher Glaube und der damit verbundene evangelistische Auftrag ist niemals eine "Taktik". Unser Glaube sowie auch unsere Arbeit sollten unabhängig voneinander stehen können. Der Glaube gibt natürlich unserer Arbeit Sinn und Ziel, aber er würde zu kurz greifen, wenn er nur eine Tarnung wäre für eine verdeckte Operation.

 

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DAS FUNDAMENT  5/2004