| Foto des Monats |

Foto des Monats
| Foto: |  |
| Jahr: | 2011 |
| Monat: | Juni |
| Titel: | Sonnenenergie |
| Beschreibung: | Die Suche nach alternativen Energiequellen wird seit dem Tōhoku-Erdbeben und dem folgenden Tsunami in Japan vom 11. März 2011 immer dringlicher. Wie theoretisch Sicherheitsberechnungen sein können, hat uns dieses Ereignis erschreckend klar gemacht. Statt der Atomkraft, die durch solche Ereignisse außer Kontrolle geraten kann, scheint die Sonne eine schier unerschöpfliche und stets umweltfreundliche Energie-Quelle zu sein. Diese Quelle gilt es nun effizienter anzuzapfen als bisher. Doch Energie hat immer zwei Seiten – das gilt umso mehr, je größer die Energiequelle ist. Ein Atomkraftwerk ist ein lächerliches Nichts gegen die Sonne! Ihre Energie, in kontrollierter Form abgegeben, ist für unser Leben unverzichtbar. Ihre durch eine intakte Atmosphäre genial gefilterte Strahlung genießen wir im Sommer besonders. Doch die ungeheure Energie der Sonne kann auch zerstörerische Züge annehmen. Im harmlosen Fall wäre das etwa ein gewöhnlicher Sonnenbrand. Die Sonne ist als gewaltiger Himmelskörper ein ideales Sinnbild für Macht und Kraft. Dieses Bild wird immer einleuchtender, je mehr man die gewaltige Sonnen-Physik zu begreifen beginnt. Wenn die Sonne außer Kontrolle geriet, würde unser Planet wie Wachs dahin schmelzen! Ab und zu in einem etwa 11-jährigen Zyklus zeigt die Sonne, was sie „drauf hat“. Riesige Fleckengruppen und Protuberanzen zeugen von verstärkter Aktivität, die im Extremfall modernste Satellitentechnik in Bedrängnis bringt und Funksignale stört. So spielen bei genauer Betrachtung die Sonne und andere astronomische Gegebenheiten bei einem Klimawandel die entscheidende Rolle und nicht wir Menschen. Menschen können bestenfalls einen Effekt verstärken oder abschwächen, mehr nicht! Für viele mag es verwunderlich sein, dass ausgerechnet Jesus Christus mit der Kraft und Macht der Sonne verglichen wird. In Offenbarung 1,16 gibt Johannes eine visionäre Begegnung mit dem auferstandenen Christus mit den Worten wieder:
„aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.“ (Lu 84)
Ist Jesus nicht der sanfte, einfühlsame, immer auf Gewalt verzichtende Menschenfreund? Die Bibel nennt uns eine weniger bekannte Seite: er ist auch der gewaltige Herr und Richter. Seine Macht ist wie die der Sonne wohltuend und kann doch gefährlich werden. Gefährlich für diejenigen, die Jesu Bedeutung für ihr Leben vor und nach dem Tod unterschätzen. Jesus hat den Willen Gottes, des Schöpfers mitgeteilt. Sein Wort ist gewaltiges Wort Gottes, liebevoll und mit rettender Absicht verkündet und dennoch scharf und eindeutig mit richterlicher Gewalt versehen. Wer Jesus ernst nimmt, ihn liebt und ihm mit Respekt begegnet, der wird diese Kraft nicht fürchten müssen, sondern in seinen Worten eine unerschöpfliche Energiequelle für sein ganzes Leben finden.
Foto und Text: Winfried Borlinghaus, DCTB Korntal |
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