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Foto des Monats

Foto:
Jahr:2009
Monat:August
Titel:Wetterradar
Beschreibung:Auf der diesjährigen DCTB-Hüttentour im Tessin überschritten wir den Monte Lema zwischen Lago Maggiore und Luganer See. Die herrliche Aussicht vom Wallis bis zur Bernina ist legendär. Dabei wirkt allerdings die „hässliche“ Kuppel einer Radaranlage für viele Besucher ziemlich störend. Es handelt sich um eine von 3 Wetterradar-Stationen des SF Meteo. Erfährt man dies, ist man sicher weniger enttäuscht über das „Technikdesign“ des Gipfels.
Denn auch für Bergwanderer ist die Information, die durch Radar gewonnen wird, von großem Nutzen. Diese kann z.B. rechtzeitig vor aufziehenden Unwettern warnen und deshalb im Extremfall sogar Leben retten! Zur Funktionsweise liest man auf der Internetseite von SF Meteo folgende Erklärung: „Ein Radar besteht aus einer drehenden Antenne, welche ein Signal aussendet. Sobald die ausgesendeten elektromagnetischen Wellen auf ein Niederschlagsgebiet treffen, werden die Signale reflektiert und das Echo kann vom Radar wieder empfangen werden. Aus der zeitlichen Verzögerung zwischen dem ausgesandten und dem empfangenen Signal wird die Entfernung der Niederschlagszone ermittelt. Auch die Topographie führt zu einem Echo, diese Signale werden allerdings beim Radarbild unterdrückt, so dass nur der Niederschlag sichtbar ist. Mit Hilfe der Intensität des reflektierten Signals kann teilweise zwischen Niesel, Regen, Starkregen oder Hagel unterschieden werden. Die Intensität des reflektierten Signals wird mit einer Formel in eine Regenintensität umgewandelt.“
Das Wetter-Radar, das am besten von einem höheren Gipfel aus funktioniert, ist mit Gottes Weitblick vergleichbar. Es ist ab und zu erforderlich, dass wir unser Leben im Licht des Wortes Gottes quasi objektiv „von oben“ und aus einer „gesunden Distanz“ betrachten. Vielleicht stört die biblische Information zunächst unsere Sicht der Dinge, so wie die Kuppel des Wetterradars den Ausblick auf dem Monte Lema? Doch hoffentlich begreifen wir, dass es gut ist, wenn wir den Blickwinkel Gottes einnehmen, der weiter blickt. Sein Wort hilft uns rechtzeitig zu erkennen, wenn ein „Unwetter“ droht. Drohen mich dunkle Gedanken gefangen zu nehmen? Bin ich gerade dabei, mich in Lügen zu verstricken? Besteht die Gefahr unguter Abhängigkeiten? Bei der richtigen Einschätzung hilft mir „Gottes Wetter-Radar“: "Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens." (Hebräerbrief 4,12)
Deshalb: Nimm dieses Wort täglich in Anspruch und lerne die Welt und dein Leben mit Gottes Augen zu sehen!

Foto und Text: Winfried Borlinghaus, DCTB Korntal

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