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Foto des Monats

Foto:
Jahr:2008
Monat:Juli
Titel:Tod
Beschreibung:Tod, wo ist dein Stachel?
Totenreich, wo ist dein Sieg?
1.Korinther 15,55

Im Reich des sibirischen Braunbärs, der Taiga, hält im Hochsommer ein Heer von Stechmücken ihre Stachel bereit.
Dort entstand mitternächtlich im Juli 2006 obiges Bild.
Mensch und Tier werden ungefragt angezapft und um ein paar µGramm Blut erleichtert.
Das juckt, schwillt an. Allein der Anflug der Biester raubt einem den Schlaf.
Auch der Stachel einer ärztlichen Spritze vertreibt manchem das Blut aus dem Kopf.
Stachel von Wespen beulen Hautgewebe aus und die von Scorpionenschwänzen können beispielsweise tödlich sein.
Kurz gesagt, "Stachel" haben es auf uns abgesehen.

Doch die Bibel fragt in obigem Vers nach einem Stachel, der nun fehlt.
Dem Tod wurde das schmerzende und bedrohliche Element aus der Hand genommen.
Der Wirkungsbereich des Todes ist nun eingeschränkt. Unser Körper mag den Tod erleiden, doch dem ewige Tod kann man nun entrinnen.
Das ganze Heer von Mächten des Totenreiches ist geschlagen worden.
Diesem bösen Reich ist kein Sieg mehr zugesagt.
Ihr Oberster, der Teufel, dem Mörder von Anfang an, wie ihn die Bibel nennt, ist besiegt worden. Jesus Christus hat ihn besiegt.

Die tödliche Waffe des Todes ist die Sünde, die Sünde ist also der Stachel (1.Kor. 15,56).
Und die Kraft zum Zustechen nimmt der Stachel aus den Geboten Gottes.
Ohne diese Maßstäbe Gottes würden wir es kaum begreifen, wo unser Problem liegt.
Aber die Gebote Gottes zeigen uns, daß wir unfähig sind, nach diesen Geboten zu leben.
Vergleichen wir unser Leben mit diesen Ansprüchen, müssen wir hoffnungslos scheitern.
Der Stachel sticht, wie auch bei Stechmücken, gnadenlos zu.
Wir rebellieren gegen den Willen Gottes schon als Kind. Der Widerwillen in den Häusern kann auf den Straßen gehört werden.
Gott kann das auf die Dauer nicht dulden.
So verstochen von der Sünde können wir vor ihm nicht erscheinen.
Vor dem Thron Gottes werden wir bei unserer Gerichtsverhandlung nicht bestehen können und den Tod als Urteil erleiden.

"Gott aber sein Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus" (1.Kor 15,57).
Alle Gebote Gottes hat Jesus in seinem Leben als Mensch erfüllt.
Der Stachel der Sünde hat bei ihm nicht zugestochen. Er ist vollkommen rein.
Und doch gab ihn Gott in den Tod. Er starb an unserer Stelle dort am Kreuz.
Jesus Christus hat damit Sünde, Tod und Teufel besiegt.
Die Bedrohung des Stachels der Sünde hat er aufgehoben.

Warum willst du weiter mit Angst vor diesem Stachel leben?
Bitte Jesus um Hilfe, vertraue ihm und der Stachel des Todes wird dich fortan nicht mehr plagen können.

Foto und Text: Karl Kübler, Jena

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