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![]() Nebel im "Verzug"Foto des Monats Juli 2010
Es gehört zum gewaltigsten, was man im Gebirge erleben kann, wenn sich Wolken auflösen, der Nebel sich verzieht und die Sicht frei wird. Nebel empfinden wir in aller Regel als etwas Beklemmendes. Er nimmt uns die Sicht, den Überblick und die Hoffnung. Das Bild des Nebels steht im Buch Jesaja für Schuld und Gottesferne, die uns Menschen die Sicht verstellt. Sünde und Unfähigkeit belastet unser Leben wie eine dichte Nebeldecke. Wer kennt das nicht? Dies ist so realistisch und unausweichlich, dass nur Gottes spezielles Rettungsprogramm diesem Zustand ein Ende setzen kann. Jesus Christus ermöglicht jedem Menschen den Neuanfang unter dem Vorzeichen der Vergebung. Er macht auch allem religiösem Selbsterlösungsstreben ein Ende. Als Menschen können wir uns nämlich genauso wenig selbst erlösen oder vor Gott rechtfertigen, wie es Sinn macht, den Nebel mit eigenen Händen vertreiben zu wollen. Nur Gott selbst kann das tun und fordert von uns, dass wir seinem Weg und seiner Gnade Vertrauen schenken. Archiv
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